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So bekommen Sie das "Drama" in und mit den Blogartikeln in den Griff

Tipps und Tricks, wie es Ihnen leichter fällt, Blogartikel zu schreiben, die für Google und den Leser leicht verdaulich sind, den Leser von Ihrer Kompetenz überzeugen, dazu beitragen, Sie als Marke und Autorität auf Ihrem Gebiet zu etablieren und Ihnen helfen, aus Lesern Kunden zu machen.

Die Grundregel lautet:

"Präsentiere wie Autorität, dann wirst Du nirgends mehr betonen müssen, dass Du eine bist!" (Angela D. Kosa)

Wenn Sie als Autorität wahrgenommen werden, dann werden Kunden nie mehr mit Ihnen über Preise feilschen und es wird Sie keiner mehr nach Ihrem Lebenslauf und Ihrer Erfahrung fragen.

Gehen Sie mal in Ihrem Leben zurück – in die Schulzeit. Welchem Lehrer gelang es am ehesten, Sie für sein Fach zu begeistern: dem trockenen, Theorie-Vermittler oder dem praxisnahen, kreativen, humorvollen Geschichtenerzähler?

Leider sind viele Selbständige und Unternehmen der Meinung, Autoren von Blogartikeln müssten quasi "Journalisten" sein – und fühlen sich überfordert. Aber das Gegenteil ist der Fall! Abgesehen davon, dass Journalisten mittlerweile emotionaler berichten als manche Verkäufer, wollen Leser bei der Lösung ihres Problems auch unterhalten werden. Wenn sie ein Experte in etwas werden möchten, dann besuchen sie dafür ein Seminar.

Aber die meisten Menschen suchen nach Anregungen, wie sie ein Problem lösen können – und meistens suchen sie (unterbewusst) gleich auch denjenigen, der Ihnen das Problem löst.

Aber es gibt noch weitere Irrtümer, wenn es um das Verfassen von Blogartikeln geht:

Die häufigsten und leider hartnäckigsten Irrtümer bzgl. Blogartikel-Schreiben:

  1. Blogartikel müssen neutral und sachlich Wissen vermitteln
  2. Blogartikel, die für Google getextet wurden, lassen sich schwer lesen bzw. verstehen
  3. Blogartikel schreiben bringt sowieso nichts

Irrtum 1: neutrale, sachliche Wissensvermittlung

Das Gegenteil ist der Fall. In vielen Fällen konnte nämlich der Leser sein Problem bisher nicht lösen, weil er es entweder nicht verstanden hatte, ihm die Motivation fehlte und / oder derjenige, der ihm dabei hilft.

Wenn Sie Ihre Blogartikel "mitreissend" gestalten statt Meyers Lexikon oder das Benutzerhandbuch zu kopieren, machen Sie sich zum Helden für Ihren Leser, selbst wenn Sie selbst sich in dem Artikel mit keiner Silbe erwähnen.

Von sachlichen emotionsarmen Journalisten-Texten haben die Leser nach zwanzig Jahren Internet die Nase voll. Sie wollen den Menschen hinter dem Artikel "spüren".

Irrtum 2: Schwere Lesbarkeit Google-optimierter Blogartikel

Auch hier ist das Gegenteil der Fall, denn die "old-school" – Keyword-Dichte ist so gut wie hinfällig. Google ist nämlich mittlerweile in der Lage, mit Synonymen zu arbeiten. Wenn Sie also beispielsweise einen Artikel verfassen wollen, in dem Sie Ihren Lesern Tipps bezüglich des Umgangs mit "Keywords" geben, dann wären Synonyme für "Keywords" z.B.:

  • Suchbegriffe
  • Suchwörter
  • Schlüsselwörter

Die Verwendung von Synonymen macht Ihre Blogartikel leichter lesbar, ohne jedoch dabei Abstriche in der Auffindbarkeit bei Google machen zu müssen.

Irrtum 3: Blogartikel schreiben bringt sowieso nichts.

Wenn Sie es mit dieser Einstellung, unter Annahme der o.g. Irrtümer und im Unwissen des (dramaturgischen) Aufbaus praktizieren, haben Sie Recht.

Gute Blogartikel erfüllen nämlich nicht nur die vier Kriterien, die wir gleich zu Beginn des Artikels angeführt haben. Gute Blogartikel können Sie auch nach Monate später immer wieder mal via Social Media, z.B. auf Facebook oder Twitter posten. Und gute Blogartikel können auch die perfekte Grundlage für ein kostenloses "Geschenk-Ebook" als Dankeschön für das Abonnieren Ihres Newsletters bieten oder vielleicht sogar für ein komplettes Print-Buch!

Der dramaturgische Aufbau eines Blogartikels

Inszenieren Sie das Problem wie einen Kinofilm oder ein Theaterstück, bei dem Ihr Leser der Protagonist, also der führende Darsteller ist.

Blogartikel schreiben setzt weniger journalistische Fähigkeiten voraus, sondern lässt Sie eher zum Drehbuchautor werden!

Schauen Sie sich mal bewusst klassische Unterhaltungs- oder Kinofilme an:

Der Hauptdarsteller wird mit einem Problem konfrontiert, das ihm häufig per Brief oder Anruf übermittelt wird. Dieses Problem hindert ihn daran, sein Ziel zu erreichen: Die Liebe seines Lebens, der Gewinn eines Wettbewerbs, den Sieg über einen Feind etc.

Gegliedert ist das meistens in drei Abschnitte (Akte), ggf. auch fünf. Aber halten wir es einfach und bleiben bei den drei Akten, bzw. Abschnitten für Ihren Blogartikel.

Einleitung – Hauptteil – Schluss

Das ist es. So einfach!

Die Einleitung im Blogartikel

Zu Beginn weisen Sie im Titel auf das Problem hin, aber idealerweise so, dass gleich schon die Lösung mit drin ist:

  • Wie Sie mit drei einfachen Haushaltsmitteln biologisch jeden Abfluss wieder frei bekommen

  • Drei Tricks, die Sie kennen sollten, um Ihre Autolack vor Streusalzschäden zu schützen

  • Fünf Geschenke, mit denen Sie das Herz jeder Schwiegermutter gewinnen

Schauen Sie sich mal die Kurzbeschreibung von Fernsehfilmen in TV-Zeitschriften an. Da wird in einem Satz erklärt, worum es in dem Film geht:

  • Wie die introvertierte Amelie doch noch den Mann für’s Leben findet

  • Wie die sitzengelassene Mutter von drei Kindern wieder neuen Lebensmut entwickelt und zur erfolgreichen Unternehmerin wird

Idealerweise sollte natürlich im Titel nach wie vor der Suchbegriff bzw. die Suchphrase enthalten sein. Die Suchphrase setzt sich aus mehreren Wörtern zusammen, z.B. "Autolack vor Streusalzschäden schützen" oder "biologisch Abfluss frei" oder "Hausmittel Abfluss frei" etc.

In der Einleitungspassage erklären Sie das Problem, warum der Betreffende es vielleicht bisher nicht lösen konnte etc. Kurz: sie setzen ihn genau in das Szenario, in dem er sich aller Wahrscheinlichkeit nach befindet.

Und noch ein Geheimtipp: entbinden Sie ihn von der Last, dass er das Problem bisher noch nicht oder immer anders gelöst hatte. Das öffnet ihn sofort für Ihre Botschaft und Lösungstipps.

Beispiel: Dass Sie bisher dem Abflussproblem mit Chemie zu Leibe gerückt sind, liegt daran, dass die Wirkung der biologischen Hausmittel kaum noch jemandem bewusst sind.

Dass Ihnen diese Tricks für den Lackschutz nicht bekannt waren, liegt daran, dass Ihnen kein Lackierer diese Tipps gibt, weil der ja sonst arbeitslos wäre.

Der Hauptteil im Blogartikel

Im Hauptteil Ihres Blogartikels brillieren Sie natürlich nun mit Ihren Tipps. Ganz wichtig ist dabei, dass Sie sich dabei in die Situation des wirklich Unwissenden versetzen.

  • Welche Info braucht er wann?
  • Worauf muss er bei den einzelnen Schritten achten?
  • Wo bekommt er ggf. noch weitere Hilfestellungen (idealerweise Verlinkung auf weitere, ältere Blogartikel bei Ihnen oder Ihr Ebook etc.)

Analog zum Fernseh- oder Kinofilm ist das der Abschnitt, in dem die Heldenreise Fahrt aufnimmt. Der Held lernt die Förderer, Helfer und die Widersacher kennen. Er wird vor Herausforderungen gestellt, die er – ggf. mit neu erworbenen Fähigkeiten oder indem er alte Methoden über Bord wirft – lösen muss, um das Problem zu bewältigen und an den Schatz bzw. ans Ziel zu kommen.

Achten Sie nicht nur im Hauptteil auf folgende Punkte:

  1. Verwenden Sie die Sprache, die er versteht. Möglichst kein Fach-Chinesisch
  2. Untergliedern Sie den Text in Absätze mit Überschriften
  3. Verwenden Sie Aufzählungszeichen
  4. Denken Sie an die Verwendung des Keywords, der Keywordphrase bzw. die passenden Synonyme

Der Schluss des Blogartikels

Ihr Held, d.h. Ihr Leser ist am Ziel! Der Drachen ist getötet, der Abfluss ist frei und das "heiligs Blechle" glänzt in der Frühlingssonne.

Ideal wäre es, sofern es irgendwie passt, wenn Sie eine Szene beschreiben, in der sich Ihr Leser am Ende sehen will:

  • Wie er im Frühling verliebt auf seinen glänzenden Autolack schaut
  • Wie er zum Ritter geschlagen wird , weil er den Drachen getötet hat (natürlich im übertragenen Sinne)
  • Wie er von seiner Frau dafür bewundert wird, die Schwiegermutter besänftigt zu haben

Fassen Sie hier nochmal kurz das Wichtigste aus dem Hauptteil zusammen. Das gibt Ihnen die Chance, nochmal mit Keywords zu punkten. Und verweisen Sie ggf. auf das nächstes Thema oder Möglichkeit, Ihren Newsletter zu abonnieren oder mit Ihnen in Kontakt zu treten, wenn er noch weitere Fragen hat.

Zusammenfassung:

Statt einer Journalisten-Ausbildung sollten Sie sich mit dem Aufbau von Filmen beschäftigen und einen Drehbuch-Kurs besuchen, wenn es Ihnen noch schwer fällt, die Perspektive des Lesers einzunehmen und der Sinn fürs "Drama" noch nicht durch Ihre Adern fließt.

Die Investition ins Bloggen lohnt sich mehrfach

Schreiben Sie nicht als "Lehrer" sondern eher als "Schüler", der seinen Mitschülern helfen will, das Problem zu lösen. Das heißt, Sie verwenden die Sprache Ihrer Zielgruppe. Halten Sie Ihre Blogartikel möglichst frei von Fachbegriffen und Bandwurmsätzen.

Sprechen Sie gern auch den Leser persönlich an!

Wir hoffen, dass Sie diesen Gastbeitrag hilfreich und anregend fanden. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gern an unsere Redaktion.

Autorin des Gastartikels

Angela D. Kosa, Inhaberin "Mission-Rampenlicht" - So werden Sie zum Star für Ihre Kunden.

Website: http://mission-rampenlicht.com/

Email: service@mission-rampenlicht.com

Veröffentlicht: Tags: Online-Marketing Permalink