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Zusammenhänge und Unterschiede von SEM, SEO und SEA

Im Bereich des Online-Marketings fallen häufig die Begriffe: SEM, SEO und SEA. Doch was bedeuten sie und wo liegen die Zusammenhänge und Unterschiede? Damit Sie wissen, welche dieser Maßnahmen Sie brauchen oder was Agenturen mit den Begriffen meinen, werden sie im Folgenden näher erläutert.

SEM

Online-Marketing

Die Abkürzung SEM steht für den englischen Ausdruck Search Engine Marketing, also Suchmaschinenmarketing, und ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings. Im Allgemeinen dient es dazu, die Produkte beziehungsweise Dienstleistungen eines Unternehmens mit Hilfe von Suchmaschinen publik zu machen und sie zu verkaufen. Das Suchmaschinenmarketing hat im Vergleich zu vielen anderen Werbeträgern, wie beispielsweise Zeitungen oder Fernsehsendern, einen großen Vorteil: geringere Streuverluste. Somit dient es vielen als effektive Methode, um Neukunden zu gewinnen. Das Search Engine Marketing teilt sich in zwei Bereiche auf: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA).

SEO

Search Engine Optimization (SEO), bedeutet Suchmaschinenoptimierung und befasst sich mit der Optimierung der eigenen Website. Dabei ist das oberste Ziel, eine gute Wertung von den Suchmaschinen zu erhalten und möglichst weit oben in den Suchergebnissen, von beispielsweise Google, zu erscheinen.

Da das Suchverhalten der Nutzer von Suchmaschinen bestätigt, dass meistens nur Treffer auf der ersten oder noch der zweiten Ergebnisseite beachtet und angeklickt werden, ist es besonders wichtig, präsent und leicht auffindbar zu sein. Bei einer entsprechenden Optimierung der Website spielen viele Faktoren eine große Rolle:

SEA

Die Abkürzung SEA steht für Search Engine Advertising, was auf Deutsch Suchmaschinenwerbung bedeutet. Dabei geht es um bezahlte Werbeanzeigen, welche über und neben den SERPs auftauchen. Die folgenden Informationen beziehen sich auf Google – eine der Suchmaschinen, die diese Form von Werbung ermöglicht. Andere Suchmaschinen bieten jedoch ebenfalls ähnliche Modelle an.

Die Werbeanzeigen bei Google bestehen aus einem Title und einer kurzen Description. Die zur Verfügung stehende Anzahl von Zeichen ist jedoch begrenzt. So hat die Überschrift höchstens 25 und die Beschreibung maximal 35 Zeichen. Zudem ist ein Link zu der relevanten Unterseite Ihrer Website enthalten. Hat Ihre Seite bereits eine gewisse Anzahl von Bewertungen im Internet erhalten, erscheinen diese ebenfalls in Form von Sternen in Ihrer Werbeanzeige. In der folgenden Grafik sehen Sie beispielsweise die Werbeanzeigen, welche bei der Suche nach "Urlaub buchen" erscheinen, rot markiert.

Google Anzeigen

Diese Form der Werbeschaltung hat einige Vorteile. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit sehr zielgruppenspezifisch vorzugehen, indem Sie festlegen, welches Keyword bei einer Suchmaschine eingegeben werden muss, damit Ihre Anzeige erscheint. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige nur Suchenden gezeigt wird, welche sich mit Themen befassen, die in einem Zusammenhang mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung stehen.

Demzufolge geht einer guten SEA-Strategie stets eine Keywordanalyse voran, in welcher ermittelt wird, welche Keywords für Ihre Anzeigen relevant sind und welche Ihnen ein großes Erfolgspotenzial bieten.

Google ist eine der Suchmaschinen, welche die Schaltung solcher Werbeanzeigen, anbietet. Dazu benötigen Sie lediglich ein kostenloses Konto, um sich bei Google AdWords einzuloggen. Mit Hilfe von AdWords erstellen und verwalten Sie schnell eigene Werbekampagnen. Durch die Möglichkeit sehr zielgruppenspezifische Werbekampagnen zu erstellen, vermeiden Sie große Streuverluste. Ihnen bietet sich beispielsweise die Möglichkeit die Anzeige nur zu schalten, wenn:

  • die Suchanfrage aus Nordrhein-Westfalen kommt.
  • die Suchanfrage zwischen 18 und 22 Uhr eingeht.
  • die Suchanfrage auf Deutsch ist.

Viele Keywords sind sowohl in den organischen Suchergebnissen als auch in den Werbeanzeigen stark umkämpft. So zum Beispiel auch die Keyword-Kombination "Urlaub buchen" aus dem obigen Beispiel. Je beliebter ein Keyword oder eine Keyword-Kombination ist, umso so teurer werden die Werbeanzeigen. Aus diesem Grund stellen Sie einen maximalen Preis ein, den Sie für das Auftauchen zu bestimmten Suchanfragen zu zahlen bereit sind. Google führt vor jeder Schaltung der Werbeanzeigen eine Auktion durch. Dabei erhalten natürlich die Höchstbietenden den Werbeplatz. Aber auch die Qualität der Zielseite wird häufig als Entscheidungskriterium zwischen zwei Werbeanzeigen hinzugezogen.

Bezahlen müssen Sie jedoch nur, wenn der Suchende auch wirklich auf Ihre Werbeanzeige klickt. Wird Sie nur angezeigt bleibt aber unbeachtet, kostet Sie dieses Erscheinen nichts.

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